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Service rund ums Grab – am Westfriedhof in Köln

Schmitz – Service rund ums Grab

Grabpflege

Grabbepflanzung im Jahreslauf: Wann welche Pflanzen aufs Grab kommen

Eine Grabbepflanzung besteht aus zwei Teilen: einer Dauerbepflanzung, die bleibt, und einer Wechselbepflanzung, die wir im Frühjahr, im Sommer und im Herbst erneuern. Welche Pflanzen dabei infrage kommen, entscheidet nicht der Kalender allein, sondern Licht, Boden und Größe der Grabstätte.

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Bepflanzung mit Frühjahr-, Sommer- oder Herbstblumen

Wie jeder Garten unterliegt auch die Grabbepflanzung dem Wechsel der Jahreszeiten. Das ganze Jahr hindurch kann das Grab mit saisonal blühenden Pflanzen geschmückt sein – auch im Winter. Wer das selbst übernimmt, braucht dafür einen Plan; wer es uns überlässt, bekommt ihn.

Die Dauerbepflanzung ist das Grundgerüst

Bodendecker und immergrüne Pflanzen bilden die Fläche, die das ganze Jahr trägt. Sie halten den Boden bedeckt, bremsen Unkraut und geben der Grabstätte auch dann eine Form, wenn gerade nichts blüht. Diese Pflanzen ziehen wir zum Teil selbst: Seit 1990 betreiben wir ein zweites Firmengelände am Jüdischen Friedhof in Köln-Bocklemünd, auf dem Bodendecker für Kölner Friedhofsgärtner produziert werden. Viele weitere Saisonpflanzen und Gräser gedeihen in unseren eigenen Gewächshäusern an der Venloer Straße – das ist der Grund, warum wir für Robustheit und Qualität geradestehen können.

Drei Wechsel im Jahr

Über der Dauerbepflanzung liegt die Wechselbepflanzung. Sie wird im Lauf des Jahres dreimal erneuert:

  • Frühjahr: die erste Bepflanzung nach dem Winter, sobald der Boden es zulässt. Sie bringt Farbe zurück, bevor die Dauerbepflanzung wieder austreibt.
  • Sommer: Pflanzen, die Hitze und Trockenheit auf einer offenen Grabfläche aushalten. Hier entscheidet sich, ob ein Gießdienst nötig ist.
  • Herbst: die Bepflanzung, die bis in den Winter trägt und die Grabstätte über die Gedenktage hinweg geschlossen aussehen lässt.

Für den Winter gibt es viele Pflanzen, die für Farbe sorgen und denen die kalte Jahreszeit nichts ausmacht. Eine Grabstätte muss zwischen November und März also nicht kahl liegen.

Warum der Standort vor der Sorte kommt

Wir berücksichtigen bei der Gestaltung die Bodenbeschaffenheit des jeweiligen Friedhofs, die Sonneneinstrahlung und die Größe des Grabes. Eine Fläche unter altem Baumbestand – wie auf vielen Feldern des Westfriedhofs – verlangt andere Pflanzen als ein Grab in voller Sonne. Dazu kommt ein Punkt, den Angehörige oft übersehen: Die Bepflanzung sollte sich harmonisch in das Gesamtbild des Friedhofs einfügen. Deshalb beraten wir vor der Auswahl und schlagen keine Sorte vor, die den Standort auf Dauer nicht verträgt.

Dass diese Arbeitsweise trägt, haben unsere Grabgestaltungen mehrfach auf Bundesgartenschauen gezeigt – mit Goldmedaillen 1981 in Kassel, 1989 in Frankfurt und 2001 in Potsdam sowie Silber und Bronze 2011 in Koblenz. Beispiele aus unserer täglichen Arbeit finden Sie in den Impressionen mit saisonalen Grabbepflanzungen.

Was zwischen den Pflanzterminen passiert

Die Pflanztermine sind nur drei Tage im Jahr. Den Rest macht die laufende Pflege aus: das regelmäßige Befreien der Grabstätte von Laub und Unkraut, der fachgerechte Rückschnitt der Dauerbepflanzung sowie Düngen und Gießen, wann immer es nötig ist. Dazu kommen besondere Gestaltungen an Gedenktagen und – nach einer Beisetzung – die Erstaufmachung des Grabhügels mit einer Bepflanzung, die zur Jahreszeit und zur Grabstätte passt.

Wenn Sie diese Arbeiten dauerhaft abgeben möchten, fassen wir sie in einer vertraglich vereinbarten Jahresgrabpflege zusammen. Sie garantiert ein ganzjährig gepflegtes Grab mit saisonal ausgesuchter und standortgerechter Bepflanzung.

Welche Bepflanzung passt zu Ihrer Grabstätte?

Schreiben Sie uns, um welchen Friedhof und welche Grabstätte es geht. Auf Wunsch sehen wir uns die Fläche gemeinsam an und besprechen, welche Pflanzen dort dauerhaft gut aussehen.

Büro: Mo. – Fr. 10 bis 16 Uhr, Samstag nach Vereinbarung.

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